Gartentipps-die Gartenprofis der Fa. Dirneder

Baumschnitt

Im Obstgarten geht der Winterbaumschnitt mit den stark wachsenden Bäumen zu Ende.

Je mehr geschnitten wird, desto stärker reagiert der Obstbaum.

Stark wachsende Bäume sind meist zu dicht und haben sehr viele "Wassertriebe". Wenn man diese entfernt, kann ein noch größerer Austrieb erfolgen.
Sind die Vorjahrestriebe einen Meter lang oder gar noch länger, sollte nicht vor dem Monatsende März, besser Anfang April geschnitten werden.
Damit werden von den im Winter eingelagerten Vorratsstoffen 50-70% erntfernt und dadurch hat er weniger Kraft zu schießen.

Wenn es ganz arg mit den Wasserschossen ist, könnte man einen Sommerschnitt machen. Ein richtiger Schnitt kann auch Krankheiten verhindern, denn durch lichte
Kronen kann die Sonne auch in das Innere durch und der Baum wird immer rasch abtrocknen. Dadurch wird auch die Qualität des Obstes gesteigert und der Befall von Schorf herabgesetzt.

Der Garten im Alter

Wenn die Gartenarbeit aufgrund körpferlicher Probleme schwer fällt dann muss man nicht auf die grüne Oase verzichten denn es gibt Abhilfe.

Wenn der Garten von Haus aus barrierefrei geplant wurde, dann tut man sich auch im Alter leichter bei der lieb gewonnenen Gartenarbeit.
Auch jüngere Generationen profitieren schon von breiteren Wegen im Garten können sie doch dann schon bequem mit dem Kinderwagen durch das Gartenparadies manövrieren.
Kinder und Jugendliche haben dann auch kein Problem beim Befahren mit dem Dreirad oder dem Fahrrad und werden damit gleich auch positiv für das Thema Garten eingestimmt.
Eine ausreichende Beleuchtung mit Bewegungsmelder dient nicht nur der eigenen Sicherheit sondern auch um ungebetene Gäste zu vertreiben.

Rasenmähen wird im Alter beschwerlich. Hier kann ein Rasenroboter Abhilfe verschaffen. Die eingebauten Sensoren machen ihn auf Hindernisse aufmerksam und er merkt wenn die Rasenfläche zu Ende ist. Moderne ergonomische Gartengeräte sind im Alter Pflicht und mit Bauchtaschen gefüllt mit Arbeitshilfen ist man gut ausgestattet für die Gartenarbeit. Für sitzende Arbeiten wie Ribiselpflücken eignen sich praktische Sitzhocker um so die Wirbelsäule zu schonen.

Wer im Alter seinen Garten weiter pflegen möchte ist mit einer Bewässerungsanlage gut bedient. Die unterirdisch verlegten Leitungen verhindern das Gartenbesucher stolpern und die Automatik sorgt für regelmäßiges Nass der Pflanzen im Garten. Das automatische Bewässerungssystem sorgt nicht nur für regelmäßige Feuchtigkeit Ihres Rasens, sondern sorgt für gedeihliches Wachstums des Gemüses und Ihrer Kübelpflanzen.

Wenn Sie Beete anlegen, dann am besten als Hochbeete denn so können Sie auch im Alter noch bequem Ihrem Gartenhobby frönen.

Bäume und Blumen sollten immer so gepflanzt werden dass diese nicht zu hoch wachsen. Zwergobst und Niedrigsträucher eignen sich dafür bestens damit Sie im Alter nicht aufgrund der Höhe Probleme beim Baum- und Sträucherschnitt haben. Aber auch hier gibt es ja eine Abhilfe - die Fa. Dirneder hilft Ihnen gerne bei sämtlichen Gartenthemen!

Blumenwiese

Anlage

Wer eine Blumenwiese neu anlegt, sollte zunächst einmal in die Natur hinausgehen und beobachten: eine natürliche Wiese ist uneben - es gibt Vertiefungen und Erhebungen.

Genauso sollte die Blumenwiese im Garten auch sein.

Entfernen Sie nur Steine und größere Erdbrocken, das reicht. Humus sollte nicht zu viel vorhanden sein.

Den Rasen in eine Blumenwiese umwandeln

Entweder den Rasen mit der obersten Humusschicht abtragen und kompostieren. Die restlich Erde modellieren, also wie oben beschrieben, einige Unebenheiten einbauen. Schon ist die Fläche fertig zum Aussäen.

Oder den Rasen durchwachsen lassen. Immer seltener mähen, immer mehr der Natur freien Lauf lassen. Nach einigen Jahren wird so eine Blumenwiese entstehen.

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Der Maulwurf ist da

Die Wühlmaus kann in der Blumenwiese mit ihren Gängen ganz schön umgraben.

Noch dazu hat dieser ungebetene Gast immer Appetit auf Wurzeln.
Die Gräser und Wurzeln verkraften diese Vorliebe meisten problemlos, anders ist es aber bei Obstbäumen oder Sträuchern. Diese können innerhalb kurzer Zeit völlig vernichtet werden.

Wühlmäuse kann man am besten durch Fallen fangen. Wer glaubt, auf Gift nicht verzichten zu können, soll äußerst vorsichtig sein.

Die Köder müssen weit in die Gänge hinein gelegt werden damit sie keine anderen Tiere fressen.

Der Maulwurf macht sich noch stärker bemerkbar als die Wühlmaus. Seine großen Erdhaufen stören oft die stolzen Blumenwiesen-Besitzer. So lästig er scheint, der Maulwurf ist aber sehr nützlich. Er verspeist mit Vorliebe Engerlinge, aber auch Schnecken, Larven und viele andere Schädlinge.
So sorgt er für die natürliche Reduzierung.

Die Maulwurfshügel können von Zeit zu Zeit verteilt werden, so behindert die Erde nicht das Wachstum der kleinen Kräuter und Pflanzen und stört nicht beim Rasen mähen.

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Der Blumenrasen

Für viele Gärtner ist die Umstellung von einem Rasen auf eine Natur-Blumenwiese nicht so einfach.

Die einfache Alternative dazu ist der Blumenrasen.

Er entsteht meist ganz von selbst und benötigt doch weniger Pflege als der „Englische Rasen“.

Das wichtigste ist, dass „unkrautvernichtenden Rasendünger“ aus dem Garten verbannt werden. Auch den Dünger wird man nicht mehr brauchen: Gänseblümchen, Veilchen, und im Frühjahr Schlüsselblumen, Schneeglöckchen, die wilden Krokusse und die vielen anderen Zwiebelpflanzen sind der ideale Start für einen solchen Blumenrasen.

Nicht oft mähen

Der Blumenrasen wird meist im Frühjahr erst sehr spät gemäht.
Alle Zwiebelgewächse müssen Zeit zum Einziehen haben. Das heißt, die Blätter werden gelb, beginnen zu vertrocknen und geben der Zwiebel Kraft für das nächste Jahr.

Den Sommer über lässt man den Rasen ca. 10-15 cm wachsen, gerade so hoch, dass man mit dem Rasenmäher noch mähen kann. Wichtig ist, dass der Blumenrasen nie zu kurz gemäht wird. Manche Blumen würden so vernichtet – sie haben ihre Knospen zu weit über der Erde und könnten nicht mehr weiterwachsen.

Die höchste Stufe des Rasenmähers ist für einen solchen Blumenrasen die ideale Schnitthöhe. Das eine oder andere Mal kann aber natürlich auch niedriger gemäht werden – wenn gerade ein Gartenfest geplant ist oder Kinder Fußball spielen möchten.

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